Start |  english |  Kontakt | Internes |  KIT
Kontakt
Prof. Dr. Wolfgang Karl

Haid-und-Neu-Str. 7
76131 Karlsruhe
Deutschland

Tel.: +49 721 608-43771
Fax: +49 721 608-43962

E-Mail: karl@kit.edu

Forschungsgebiete

TM-Opt

TM-Opt Im Rahmen des - von der DFG geförderten - Projekts "TM-Opt" werden geeignete Methoden und Verfahren zur Analyse und Bewertung sowie zur Optimierung des Laufzeitverhaltens von TM-Anwendungen erforscht werden. Die Analyse und Bewertung betrifft das wechselseitige Verhalten der Transaktionen einer Anwendung zur Laufzeit und das Offenlegen von Konfliktsituationen. Mit den so gewonnenen Informationen soll in der Optimierungphase das Konfliktpotential sich beeinflussender Transaktionen reduziert und damit das Laufzeitverhalten verbessert werden. Dieses Forschungsvorhaben komplementiert die aktuelle Forschung auf dem Gebiet des Transactional Memory.

Self-aware Memory (SaM)

Self-aware Memory (SaM) Self-aware Memory (SaM) ist ein dezentrales und autonom selbst-optimierendes Speicherverwaltungssystem für skalierbare Many-Core-Architekturen mit hoch dynamischen Anwendungszenarien, mit dem Ziel hoher Flexibilität, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit des Gesamtsystems. Forschungaspekte sind eine skalierbare und dynamische Allokation von privatem und gemeinsamem Speicher, effiziente dezentrale Synchronisationsmechanismen, Unterstützung für Transactional Memory und ins Besondere die autonome Selbstoptimierung des Speichers, z.B. einer Lokalitätsoptimierung.
Zusätzlich zur Speicherverwaltung wird eine dezentrales Ressourcenmanagement zur Allokation von Rechenressourcen erforscht.

HALadapt

HALadapt Heterogene Parallelsysteme stellen Anwendungsentwickler vor neue Herausforderungen. Aufgrund der Vielseitigkeit solcher Systeme kann eine rein statische Auswahl von Recheneinheiten für die Ausführung sogenannter "compute kernel" zu längeren Laufzeiten und höherem Energieverbrauch führen oder sogar die Anwendungsausführung verhindern, wenn eine benötigte Einheit nicht vorhanden ist.
In diesem Projekt werden leichtgewichtige Konzepte und lernende Mechanismen erforscht, die selbstständig das momentane System sowie konkurrierende Prozesse analysieren und entsprechend die Anwendungsausführung zur Laufzeit anpassen um die Rechenzeit und Energieverbrauch der Anwendung zu verkürzen sowie die Systemauslastung und die Zuverlässigkeit zu erhöhen.

Beschleunigung einer Flachwassersimulation für den operationellen Einsatz

Beschleunigung einer Flachwassersimulation für den operationellen Einsatz Um die Auswirkungen von Dammbrüchen und Überflutungen zu beurteilen, wurde eine verifizierte Flachwassersimulation für das Katastrophenmanagement entwickelt. Da im Falle einer drohenden Gefahr die Ergebnisse einer solchen Simulation möglichst schnell vorliegen sollen, kann nicht auf die Leistung von High-Performance-Clustern zurückgegriffen werden, da diese nicht bei Bedarf zeitnah genutzt werden können.
Um dennoch zeitnahe Ergebnisse auf lokal vorhandenen Systemen zu erhalten, sollen in diesem Projekt Mechanismen entwickelt werden, die die Simulation mittels der folgenden zwei Ansätze automatisch beschleunigen: a) dynamische, ortsabhängige Vereinfachung der numerischen Gleichungen und b) effektive Ausnutzung moderner heterogener Parallelsysteme.

Self-Organizing and Self-Optimizing Many-Core Architectures

Self-Organizing and Self-Optimizing Many-Core Architectures This research project investigates the usage of self-organizing or Organic Computing principles within dynamically reconfigurable many-core architectures. Goal of this project is hiding the complexity of such architectures to the user and easing management and efficient utilization. By using the novel Digital on-Demand Computing Organism (DodOrg) as evaluation platform, research in this project covers all areas of self-organizing systems, ranging from system monitoring up to the realization of a self-optimizing and proactive system behavior.
The DodOrg project is a joint research project and is pursued by 4 cooperating chairs from 3 institutes. It is founded through the DFG Priority Program 1183 "Organic Computing".

GCC für Transactional Memory

GCC für Transactional Memory Die vereinfachte Synchronisation mittels Transactional Memory hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit eines Compilers mit TM-Unterstützung ab. Für eine flächendeckende Verbreitung und Verwendung von TM ist ein freier, plattformunabhängiger und dem momentanem Stand der Technik entsprechender Compiler zwingend notwendig. Diese Lücke wird durch eine im Rahmen des European Network of Excellence on High Performance and Embedded Architecture and Compilation HiPEAC durchgeführte Kooperation mit der Gruppe von Prof. Albert Cohen am INRIA Saclay, Frankreich geschlossen. Diese Kooperation zielt auf eine gleichermaßen stabile wie robuste Implementierung der Unterstützung für TM in der Compiler-Suite GCC ab.